Tag 6: zum Kjenndalsbreen
 
Heute sollte unsere Tour in das Nachbartal zum Kjenndalsbreen gehen, laut Wetterbericht würde es wieder mal ziemlich feucht werden.
So fuhren wir bis an das Ende des Lodalen und vorbei an der Kjenndalstova bis hin zur letzten Parkmöglichkeit vor dem Gletscher.
Ab hier läuft man einige Minuten bis an das Gletschereis, und wirklich erreichen, anfassen, kann man das Eis am Kjenndalsbreen nicht.
Eine schmale Schlucht mit langen, steilen Wänden und somit großer Steinschlaggefahr stoppt die Wanderung noch vor dem Eis: die Gletscherzunge - so die Wolken einen Blick auf das Gletscher-"Z" lassen - scheint vom Hauptgletscher abgebrochen zu sein.
Vor Jahren waren wir schon mal an diesem Gletscher, aber auch dieses Mal hatten wir wohl durch das Klima rund um den Gletscher Glück mit dem Wetter - wir kamen trocken vom Auto zum Gletscher und auch zurück.
Der Weg zum Eis führt entlang des Gletscherflußes, auf dem viele Touris unterwegs sind. Wir hatten auf dem Rückweg Glück und konnten die Sicht ins Tal ungehindert geniessen.
Der Kjenndalsbreen vom Parkplatz aus: die Sonne kam raus und hatte die meisten Wolken um den Gletscher vertrieben ... irgendwo dort oben sind der Nordfjordvarden und der Berg Kjenndalskruna ... wäre das nicht ein Ziel für den nächsten Urlaub?
Genau hier an dieser Stelle ereigneten sich 1905 und 1936 Unglücke: Steinlawinen stürzten vom Berg Ramnefjellet in das Lovatnet, Nesodden (mittig im Bild) wurde dabei aufgeschüttet. Es entstand eine riesige Flutwelle im Lodal, die sich durch das schmale Tal weit fortsetzte.

Bei beiden Ereignissen kamen viele Menschen ums Leben.
Wir fuhren zurück ins Oldendal zu unserem Zelt, dass bei Dagfinn gut aufgehoben auf dem Zeltplatz Gryta Camping stand.
Route 1: fast 40km fuhren wir bis zum Ende des Loendal zum Parkplatz kurz vor dem Kjenndalsbreen - ein möglicher Startpunkt zur Gletscherquerung ins Oldedalen.

Route 2: wir liefen bis an den Gletscher, die Schlucht ist eng, der Gletscher steigt am Ende der Schlucht in Serpentinen bis zum Hauptgletscher, dem Plateau auf.

Route 3: heute fuhren wir zurück ins Oldedal ... irgendwann nehmen wir die Strecke zu Fuß, dann aber über den Gletscher ... ist kürzer :)!

zum 5. Tag: der Kyrkjenibba
zum 7. Tag: nach Geiranger

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