Tag 5: Klettern auf den Hestefjellet bei Haugsvær/Masfjorden
 
Eigentlich wollten wir heute mal einen ruhigen Tag einlegen, die Gletschertour gestern war schon anstrengend ... aber es kam anders: wir trafen unserer Vermieter und sprachen über Fotos, die in der Hütte auslagen ... sie zeigten den Masfjord als langgezogenes Gewässer ...
Also, von wo aus sind diese wirklich guten Bilder gemacht ... fragte ich: sie zeigten auf den Berg und erzählten was von Treppe hochlaufen und es würde ungefähr 2 Stunden dauern. Es war ja prima Wetter, also, warum nicht, sagten wir uns.
Wir starteten bei 60 Höhenmetern beim vom Vermieter beschriebenen weißen Haus, direkt an der E39. Dachten wir zumindest .. es ging quer über feuchte Wiesen, wir kletterten über kleine Mauern .. aber es gab keine Treppe.
Nach den 2 geplanten Stunden ... waren wir schon auf gut 200 Meter hoch und waren mitten in einem Ziegenweide. Die Bergspitze aber konnten wir noch nicht sehen ... eigentlich wollten wir aufgeben. Es gab scheinbar den Weg nach oben nicht oder wir waren total verkehrt. Wir sahen nur eine steile Wand nach oben und Bergsteiger sind wir nicht. Also, ne kleine Pause und die Sache ruhig angehen lassen ...
Die Weide fand ein Ende und wir endlich den Weg ... irgendwo bei 400 Höhenmetern. Es war schon komisch, zuerst konnten wir nur über die Nachbarberge drüberschauen, aber dann über die Berge danach auch noch ... unser Berg mußte wirklich hoch sein ...
Bei gut 700m Höhe erreichten wir dann recht geschafft eine Hochebene: überall gab es kleine Seen, aber kaum noch Pflanzen höher als 10cm.
Bis zur Spitze sind wir dann doch nicht hochgeklettern, bei 770 stolzen Metern haben wir aus technischen Gründen abgebrochen - wir waren kaputt und wollten nicht mehr weiter.
Aber wir hatten von dort auch eine wunderbare Aussicht: konnten in der einen Richtung das Meer sehen ...
... und in der anderen Richtung sahen wir schneebedeckte Bergketten.
Ja, genauso sah das Bild in der Hütte aus: der Masfjord langgestreckt.
Vielleicht war es auch dieses Bild ... ;-) links die Straße ist die E39 ... kurz danach wird die hier einspurig ...
Ganz nah rangezoomt sieht man vielleicht dort unsere Hütte ..
Der Weg nach unten war deutlich einfacher ... waren wirklich nach gut 2 Stunden aber total alle dafür am Auto. An der Hütte ein letzter Blick auf "unserem Berg" zurück. Ja, wir waren wirklich da oben:-)! Und es hat Lust nach mehr gemacht ...

Wir saßen oben auf dem Berg und haben zusammen Schinken mit Toast gegessen. Es war wunderbar, die Kräfte kamen wieder, alle - auch die Kinder - waren richtig zufrieden, dass wir den Berg geschafft hatten ... die Sicht war prima und wir hatten jede Menge Spaß ... die Seen der Hochebene waren belebt, jede Menge kleine .. Fische und anderes Zeugs schwammen drinne umher ... so blieb es für alle eine schöne Erinnerung und ... die Idee wurde geboren, es ähnlich wie der Norweger zu versuchen - mit Zelt und Übernachtung dort. Mal sehen, ob wir das im Sommer 2006 .. ähh .. exisitiert da etwa schon ne Planung;-)? .. schon schaffen:-).


zum 4. Tag: auf der Gletscherzunge Nigardsbreen
zum 6. Fahrt in das Stølsheimen-Gebiet

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