Tag 16: Tor und Odin am Austerdalsbreen
 
Unser Zelt blieb noch auf dem schönen Jostedal Camping stehen, wir wollten direkt an Jostedalsbreen fahren.

Bevor wir starteten, beobachteten wir eine Gruppe, die sich aufs Rafting vorbereitete.
Genau wie bei uns am Vortag wurde die Tour mit ihren Kommandos besprochen.
Wir stacken gestern ebenfalls in Neopren-Anzügen: der Fluß ist mit gut 4°C eiskalt.
Bald schon hatten wir die Gruppe aus den Augen verloren, wir fuhren flußab hinterher ...
... und trafen das Boot nahe der "Schweinsnase", einer kleinen Stromschnelle, wieder.

Übrigens ging die gesamte Mannschaft dieses Bootes hinter der nächsten Kurve über Board. Mann, hatten wir das gestern aber gut gemacht:-).
Wir fuhren den langen, ziemlich schmalen Weg nach Tungestølen und parkten dort unser Auto (Mautstraße).
Wir kochten unser Essen am Parkplatz und machten uns auf dem Weg zum Austerdalsbreen.
Der Weg ist perfekt ausgebaut und wir kamen sehr gut voran ... und unterschritten auch die vorgegebene, norwegische Zeit deutlich.
Der Austerdalsbreen ist ein flacher Gletscher, übersäht mit Steinsbrocken und kleinem Schutt: wir erreichten den Gletscher.
Links ist der Odinsbreen, rechts der Torsbreen - beide Gletscher fließen zusammen in den Austerdalsbreen.
Wir klettern ganz nahe zum Gletscher nach unten, man kann hier kaum unterscheiden, ob man auf Steinen und Schutt ... oder bereits auf dem Eis des Gletschers steht.
Eismassen pur: ich bin mir ganz sicher, dass ich in der Zukunft hier nochmals stehen werde - dann aber wird das hier der Startpunkt sein, für die Gletscherquerung zu Slingsby Varden, Kattanakken und Briksdalsbreen. Und darauf freue ich mich schon riesig, das ist genau so ein Traum wie die Lodalskåpa.
Das ist der Blick vom Gletscher zurück ins Austerdalen mit dem Flüßchen Austerdalselvi: wir sind auf dem Rückmarsch.
Kurz vor dem Parkplatz hätten wir uns noch ein gutes Abendessen aussuchen können;-).
Im Nachbartal Langedalen sieht man den Gletscher Langedalsbreen.
Wir sind zurück im Jostedalen, ein kurviges, lang gezogenes Tal nahe dem Jostedalsbreen. Das müssen wir leider morgen schon verlassen, wir müssen einen großen Sprung nach Süden machen ... nach 16 Tagen realisieren wir, dieser Urlaub wird leider bald zu Ende gehen.
Wir fuhren von Gjerde bis dicht an den Jostedalsbreen, besuchten dort die doppelarmige Gletscherzunge Tor und Odin.
Von Tungestølen aus wanderten wir bis zum Gletscher und waren dort so schnell wie nicht erwartet.
Wir wanderten 12km mit 220 Höhenmetern in knapp 4,5 Stunden - aber mit ausreichend langen Pausen.

zum 15. Tag: Styggevatnet und Austdalsbreen
zum 17. Tag: vom Jostedalsbreen nach Røldal

zur Übersicht Norwegen 2009 / Details der Reise 2009

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