DFÜ unter Linux
 

Im Verlauf des letzten Jahres wechselte ich die Art meines Onlinezugangs mehrfach - von zuerst analog mit externen Modem, dann zur ISDN-ISA-Karte und jetzt zum Ethernet-basierenden ADSL. Und Linux kann alle Arten ...

Analogzugang mit Modem

ISDN-Netzwerk

ADSL-der zur Zeit schnellste ;-)

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Die Portkonfiguration für den T-Online-Zugang sollte wie in meiner "T-Online-Zugang per DFÜ "-Seite beschrieben erfolgen.


Analogzugang mit Modem

1. Das Paket "ppp" muß installiert sein - der Kern sollte die TCP/IP-Treiber sowie die Unterstützung der seriellen Schnittstellen enthalten.

2. Ich erstelle in ein Verzeichnis, wo der Pfad (bei mir /bin) draufzeigt, die Datei "online" mit dem Kommando ">online" - Inhalt:
Datei "online" im Verzeichnis "/bin" :
#! /bin/sh

localip=0.0.0.0

remoteip=

device=/dev/ttyS0

pppflags="115200 modem debug crtscts ipcp-accept-remote ipcp-accept-local defaultroute user Anschlußkennung#T-Online-Nr#Mitbenutzernummer"

/usr/sbin/pppd lock connect '/usr/sbin/chat -v -f /etc/ppp/t-online.chat' $device $pppflags $localip:$remoteip

Mein externes Modem nutzt COM1 - deshalb "ttyS0" (COM2 =ttyS1)


3. Die Datei "pap-secrets" im Verzeichnis "/etc/ppp" muß um folgende Zeilen ergänzt werden:
Datei "pap-secrets" im Verzeichnis "/etc/ppp":
"Anschlußkennung#T-Online-Nr#Mitbenutzernummer" * "T-Online-Kennwort"

4. Die Datei "t-online.chat" im Verzeichnis "/etc/ppp" muß erstellt werden:
Datei "t-online.chat" im Verzeichnis "/etc/ppp":
TIMEOUT 30
ABORT "NO CARRIER"
ABORT BUSY
ABORT ERROR
"" +++ATZ
OK "ATDT0191011"
CONNECT ""

5. Die Datei "resolve.xonf" im Verzeichnis "/etc" muß um folgende Zeilen erweitert werden:
Datei "resolve.conf" im Verzeichnis "/etc":
NAMESERVER=194.25.2.129

6. bei der Nutzung von Netscape können die Proxys eingetragen werden:

7. die Anwahl erfolgt von der Console mit dem Kommando "online"

8. zum Trennen schalte ich mein externes Modem aus :-) - oder Kommando "ppp-off"

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ADSL-der zur Zeit schnellste ;-)

Ganz einfach gesagt: Man braucht für das ADSL-Modem eine extra Ethernet-Netzwerkkarte. Das ist ein einfacher und sicherer Weg, auch wenn man für ein bereits bestehendes internes Netzwerk schon eine Karte im Rechner hat. Theoretisch kann man auch das DSL-Modem über die gleiche Netzwerkkarte wie das interne Netzwerk ansprechen, empfehlenswert ist jedoch die 2. Netzwerkkarte.
Die Netzwerkkarte sollte erst mal zum Laufen gebracht werden: Den Kernel entsprechend bauen, falls nicht bereits geschehen - am besten die Treiber für die Netzwerkkarte als Modul erzeugen und dann einen Alias in der /etc/modules.conf hinterlegen.

Z.B. bei einer NE2000-kompatiblen Karte in /etc/modules.conf

alias eth0 ne

als Zeile anfügen.

Dann entweder von der Distribution das Paket "RP-PPPoE" (bei Suse) installieren .... oder das Paket PPPoE aus dem Internet vom Server RoaringPenguin holen und installieren.

Dazu als root einloggen und ... wenn man das Paket aus dem Internet geholt hat:

tar xvfz rp-pppoe-2.6.tar.gz
cd rp-pppoe-2.6
./go

Oder wenn von Distribution installiert ...

adsl-setup

Das Setup kann zu Korrekturen später wieder aufgerufen werden.

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