Tag 2: Rubjerg Knude Fyr und Mårup Kirke
 
Am nächsten Morgen gab es wieder Sonne satt und wir verkrümelten uns kurz vor 7 bereits aus unserem "Gewächshaus" auf die Decke nebenan;-).
Nach unserem Frühstück wurde wieder alles ins Auto eingeräumt - wir wollten weiter.
Auf dem Zeltplatz wurde noch eine Abschiedsrunde mit den dortigen Rennautos gedreht ...
... und in Hirtshals die gleiche Fähre bestaunt, mit der wir gestern von Norwegen kamen.
Wir besuchten den Leuchtturm in Hirtshals, den Fyr. Noch wurde gemalert und gepinselt, den Besuch müssen wir wohl auf 2007 verschieben.
Auf dem Weg nach Lønstrup hielten wir am Flüsschen Liver Å neben dem Restaurant Liver Mølle Kro und ... zapften aus dem Flüsschen Wasser für unser Mittagessen.
Auf dem Hügel kurz vor Lønstrup wurde an der Info-Tafel gestoppt: von hier aus kann man prima zum Rubjerg Knude Fyr sehen, der helle Sand blendet richtig in der Sonne.
Wir fuhren zur Maarup Kirke und sahen wieder, dass die Steilküste der Kirche bedrohlich nahe kommt. Der schmale Streifen Land in Richtung zur Küste ist jetzt abgesperrt, damit es durch Besucher nicht unnötig zerstört wird: aber es scheint alles nur eine Frage der Zeit.
Die Kirche war geöffnet und wir staunten, in wie weit das Innenleben erneuert wurde - hoffentlich können es noch recht viele Besucher sehen.
So oder ähnlich sieht es von der Kirche in Richtung Rubjerg Knude aus, wir fuhren Richtung Nørre Lyngby und parkten auf dem noch verbliebenen sandigen Platz unterhalb des Berges.
Direkt am Berg scheint der Sand die Spitze des Turmes schlucken zu wollen ...
Aber noch bleibt ein schmaler Krater, der den Zugang zum Turm ermöglicht.
Rund um den Turm sind alle ehemaligen Zugänge gut vermauert - Einsturzgefahr.
Noch steht der Turm stolz über dem Sandberg und lädt Besucher ein, die wohl nur über die ungeheueren Sandmassen staunen können - in den letzten Jahren bewegte sich der Berg einige Meter ins Landesinnere ... komplett auf der gesamten Länge!
An einem warmen Sommertag kann man oben auf dem Berg sitzen und einfach die Aussicht über das Meer und das Landesinnere geniessen.
Hier blickt man in Richtung Süden, in Richtung Nørre Lyngby.
Das Dach des meeresseitig gelegenen Hauses ist deutlich zu erkennen - als ich zum ersten Mal hier war, wurde dieses Haus gerade gesperrt, weil der Sand in das Dach eingedrungen ist ... 1995 im Sommer.
Hier in Nørre Lyngby kann man mit dem Auto auf dem Strand fahren, manchmal sogar bis Rubjerg Knude.
Oben an der Steilküste findet man den aufgegebenen Friedhof von Nørre Lyngby. Aber auch der wird wohl bald dem Meer weichen müssen ...
... wie die Strasse einige hundert Meter weiter nördlich. Vor einiger Zeit standen hier rechter Hand noch Häuser. Glaubt ihr nicht? Schaut selbst.
Abends checkten wir dann im Løkken Klit Campingplatz ein. Nein, so richtig überzeugt waren wir nicht von dem Campingplatz, es war nicht sonderlich sauber - diesen Platz werden wir dieses Jahr sicher meiden.

Egal für diesen Abend, wir gingen noch in das Bad des Platzes, welches wirklich empfehlenswert ist!

zum 1. Tag: Grenen
zum 3. Tag: Fårup Sommerland

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