Sommerurlaub 2003 in Lønstrup
 
Urlaubszeit war da: dieses Mal war ich ... also ... wer es nicht ahnt ;-) ... mal in Dänemark. Es ging ziemlich weit in den Norden, nach Lønstrup mit dem Ferienanbieter Sonne und Strand.

Dieses Jahr war es wohl überall heiß - so auch in Dänemark. Vielleicht war es gut so, dass ich recht spät erst in diesem Jahr nach Dänemark fuhr - so war das Meer angenehm warm, die Strände nicht mehr so überlaufen!
Auch habe ich wieder mal nach dem abstürzenden Haus gesehen ... ok, die Fußbodenheizung der Küche läuft jetzt garantiert aus ... aber sonst steht noch alles am richtigen Fleck ;-)!
Etwas nördlich von Nørre Lyngby findet man Rubjerg Knude - den großen Flugsandberg. Aus der Entfernung kaum zu sehen ... fährt man schnell mit dem Auto daran vorbei, aber einen Besuch dort kann ich empfehlen ... zumindest Solange der Leuchtturm dort noch zu sehen ist.
Leider ist es seit Anfang dieses Jahres nicht mehr möglich, im Turm nach oben zu klettern.
Und es scheint, als wenn der Sand sich kreisförmig um den Turm legt, um ihn wohl irgendwann zu verschlucken.
Der Sand hat die letzten Häuser bereits begraben - selbst der vor wenigen Jahren neu geschaffene Zugang zum Turm ist wieder versandet. Ob ich in 2 Jahren wohl zum Fenster reinklettern muß? Ich glaube eher nein, weil die im Turm existierende Holztreppe schon im Winter baufällig war.
Aber man kann durch einige Schluchten vom Leuchtturm zum Meer klettern und ja abwarten, wann der Sand die ersten Häuser am Strand wieder freigeben wird!
Man kann auch einfach mit dem Auto dorthin fahren, selten sind dort viele Menschen, der Strand ist leer und sauber.
Es ist durch die Sandberge auch nicht ganz so windig dort.
Und die Berge ergeben einen genialen Hintergrund für die Urlaubsfotos ab ;-)!
Von oben kann man an windstillen Tagen eine wunderbare Aussicht genießen - vor stürmischen Tagen warne ich - der Flugsand macht den Besuch dort zu einem besonderen Erlebnis ...
Dafür kann man an den langen Abenden einfach der Sonne beim ins Bettchen gehen zusehen.
Ganz weit im Norden findet man Skagen als letzte Stadt Dänemarks, die man per Straße und Auto erreichen kann. Hier treffen sich Ost- und Nordsee - die Wellen beider Meere scheinen dort ihre Kräfte messen zu wollen ....
Aber auch ein Blick ins Landesinnere lohnt, in Skagen findet man einen schönen Hafen, ein interessantes Zentrum und viele Häuser im Skagen-gelb-Farbton .. dem Licht der langsam untergehenden Sonne angemalt.
Etwas südlich von Fjerritslev findet man einen Kreidefelsen, den Bulbjerg
Er bietet nicht nur einer Menge Vögel einen Nistplatz, sondern auch eine wunderbare Aussicht über einen großen Teil der Küstenstrecke dort.
In südlicher Richtung kann man Hanstholm zwar noch nicht sehen, dafür aber große Gebiete mit Sträuchern und Büschen - für den Menschen eher eine unwirkliche Gegend.
Am Berg direkt kann man ja versuchen, an der Meeresseite am Strand lang zu laufen ... mir ist das, ohne nasse Füße zu kriegen, jedoch noch nie gelungen.
Reicht einem dann doch mal der Strand, kann man ja in Løkken beim Bonbonkochen zusehen. Riecht zwar ziemlich süß, ist aber trotzdem interessant und zu empfehlen.
Oder man fliegt mit dem Lenkdrachen ;-).
Die Ferienhäuser liegen meist in Siedlungen am Rand von Dörfern oder fast im Wald oder strandnah. Wer wundert sich da schon über solche Gäste ....
Ein anderer Ausflug brachte mich dann nach Hanstholm in das Bunkermuseum dort - es war ein windiger Tag, so dass der Strand die schlechtere Wahl gewesen wäre. Im Hafen dort gab es meterhohe Wellen, aber das Museum bietet ja seinem Namen gerecht werdend geschützte Räume ....
Am nächsten Tag fuhr ich wieder in Løkken am Strand, aber der Sand wurde in großen Wolken bereits mir durch den Wind entgegen getrieben.
Und so kam es, wie es kommen mußte: nach wenigen Minuten hatte ich meinen eigenen Sandberg ... auf dem Auto liegen ...
Die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten ... mich hat es seit Jahren wieder mal erwischt, eine kühne Kurve gefahren .... und im Sand festgesteckt. Schieben half nicht, mußte das Auto freischaufeln!
Aber ansonsten war ich ziemlich erstaunt, dass selbst der Mondeo ST220 sich als strandtaugliches Fahrzeug auszeichnete ... ich war anfangs etwas skeptisch!
Leider schon wieder zu Ende, war es doch ein wunderschöner Urlaub - stellt sich nur eine Frage: Wo geht es das nächste Mal hin?

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