Tag 5: Grindelwald First und Schynige Platte
 
Das Wetter hatte bei uns einige gesundheitliche Spuren hinterlassen und wir entschieden, einen Ruhetag einzulegen: wir holten uns ein Tagesticket, mit dem man alle Bahnen nutzen kann ... und fuhren los.

In Lauterbrunnen wurde wohl die Dorfschönste gekürt ... die dorfschönste Kuh ...
In Grindelwald stiegen wir in die Firstbahn und fuhren nach oben zum First - 1105m Höhenunterschied warteten auf uns.
Oben am First hat man bei schönem Wetter eine gigantische Aussicht: links am Bildrand ist das Schreckhorn, der Riese ist der Eiger.

Nach meinem Besuch dort habe ich lange gebraucht, die Ostegghütte am Eiger von der Ferne aus ausfindig machen zu können ... letztes Jahr suchte ich vergebens, dieses Mal im ... zigten Anlauf ... habe ich die kleine Hütte endlich entdecken können ... ganz so weit links im Osten, wie eigentlich erwartet ... sucht man vergebens.

Oben am Gipfelgrat - ca. 600m unterhalb des Gipfels ... steht die Mittellegihütte. Ob ich die mal besuchen werde?
Das Bergrestaurant ist ein optimaler Startpunkt für Wanderungen: vielleicht zum Schwarzhorn oder zum Bachalpsee.
Die steil abfallende Rinne ab dem First endet in Grindelwald, gegenüber der Eiger: es war kalt heute, aber der Blick war einfach fesselnd.
Wir waren auf Geocachesuche und liefen hinter das Bergrestaurant. Von hier aus sieht man erst mal, dass das Restaurant an einem so steil abfallenden Fels gebaut wurde.
Das Schwarzhorn entsprach jetzt überhaupt nicht seinem Namen: genau dort am Gipfelgrat findet man einen interessanten Klettersteig.
Talwärts entschieden wir uns für den schnellen Weg: wir nahmen den Firstflieger.
Mit 84km/h geht es bergab: im fast freien Fall entlang der Seile kommen wir der Talstation schneller näher als uns lieb ist: unten bremsen Federn den Flug. Das alles ist ... eine gute Idee:-).
Dann fuhren wir nach Wilderwill, um von dort mit der Schynige-Platte-Bahn eben zur Schynigen Platte zu fahren: die Bahn ist nur im Sommer unterwegs, vielleicht hatten wir eine der letzten Chancen genutzt, im Jahr 2009 hoch zu kommen (Saisonschluß war der 25.10.2009).
Mit durchschnittlich 19%-iger Steigung quählt sich die Schynige-Platte-Bahn den Berg hoch. Die Strecke ist nur 7,6km lang (technisches), aber man braucht fast eine Ewigkeit bis zur Bergstation.

Unterwegs kann man in das Lauterbrunnental schauen ... da unten steht irgendwo unser Zelt:-)!
Der Alpengarten war jahreszeitlich bedingt bereits geschlossen, also wanderten wir zum Aussichtspunkt der Schynigen Platte auf das Gummihorn.
Der Blick in Richtung Brienz: man sieht auch das Oberberghorn und dahinter das Loucherhorn.
Man sieht kaum den Wanderweg, den man bis zum First laufen kann ... für uns heute zu weit, es wurde langsam dunkel, kalt war es eh schon.
Die "Tuba" kann man umlaufen und genau das machten wir auch: hochwärts liefen wir nördlich und auf dem Rückweg dann südlich von der Tuba - der Panoramaweg machts möglich.
Der Wanderweg führt links übers Oberberghorn, in der Mitte über das Loucherhorn und rechts über die Roteflue.
Wir gingen zurück zum Bahnhof Schynige Platte, damit wir die letzte Bahn ins Tal nicht verpassen werden: laufen wollten wir keinesfalls nach unten.
Die lange Gerade ... ist der Firstflieger: mit 84km/h ging es talwärts! Den Höhensprung des Firstfliegers sieht man auch hier.


Ein schöner Rundweg über den Panoramaweg: wenn man nicht mehr viel Zeit hat, eine empfehlenswerte Runde. Knapp 3km sind wir gelaufen, aber es gab viel zu Schauen, wir brauchten mehr als eine Stunde.

zum 4. Tag: am Eiger
zum 6. Tag: die Simmeflue

zur Übersicht Schweiz 2009 / Details der Reise 2009

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