Tag 10: Gytridalen
 
Nachdem wir gestern eine straffe Tour gemacht hatten ... planten wir einen Ruhetag für heute ein: wir starteten also mit einer Runde Rudern auf dem Oldevatnet.
Links hinten der Kattanakken, in der Mitte der Gletscher Melkevollbreen, rechts der Mittagsnibba: es gilt noch viel zu erkunden:-).
Wir entschieden uns für eine kurze Tour hoch ins Gytridal, Dagfinn Gytri, der Besitzer des Campingplatzes Gryta empfohl uns die Tour.

Man kann wohl bis zum Gletscher laufen, aber das soll nicht ohne sein: mal sehen, wie weit wir kommen würden.
Das Boot wurde festgemacht, gegenüber vom Campingplatz ging ein kleiner Pfad nach oben.
Und schon auf den ersten paar hundert Metern gab es wilde Erdbeeren ohne Ende!
Schnell war die Hand voll und die schmeckten wirklich gut ... !
Das Wasser schnitt tief in den Fels ein.

Weiter oben im Gytridal verlor sich der Pfad recht schnell, zuviel Begängnis gibt es hier wahrscheinlich nicht.
Gegenüber der Berg kam uns bekannt vor ... der Høgenibba, da waren wir auch schon oben .... und ziemlich schnell wurde der See Oldevatnet immer kleiner.
Am "store steinen" verlor sich die Spur des Pfades fast vollständig: da waren ein paar Tierspuren, wir folgten dem ausgeprägesten Pfad weiter nach oben, immer entlang des rechten Flußes.
Der Pfad wechselte zum grünen Hügel mittig zwischen den beiden Wasserläufen, aber eigentlich sah man nichts mehr vom Weg, wir folgten blind unserem Gefühl, solange es halt irgendwie ging.
Es ist ein wunderschönes und wildes Tal, und es lädt zum nochmaligen Aufstieg ein, vielleicht als geplante Tour bis an den Gletscher ran ... wir müssen da mal mit Dagfinn drum reden ...
Bei wunderschönem Blick auf den Oldevatnet ...
... und die Wasserfälle des Gytrielvas, weiter oben dem Gletscher Myklebustbreen ...
... machten wir es uns auf einem Stückchen Wiese bequem und genossen einfach den Tag.
Im Sonnenlicht kurz über dem Gletscher wirkte der Wasserfall noch wilder: es ist ein schönes Stück Natur, ich kann Dagfinn absolut verstehen.
Man kann den Zeltplatz von hier aus gerade so erkennen.
Falls das Wetter morgen wieder so werden würde ...

Beim Abstieg läuft man immer entlang des Flußes ...
Wir waren wieder unten im Oldendal, das Gytridal katapultierte uns in ganz kurzer Zeit in die absolute Wildnis und Unberührtheit: die Tour hier her kann ich nur empfehlen - selbst am Pausentag.
Also, wenn das Wetter morgen wieder so werden würde ... dann würden wir den zweiten Versuch wagen: auf den Kattanakken. Vielleicht doch oben am Berg schlafen?

Oben im Eis sieht man Slingsbyvarden, aber das Ziel ist für morgen erst gar nicht eingeplant. Vielleicht schaffen wir es 2011 ... man muß immer etwas haben, worauf man sich freuen kann!
Abends legte die Sonne das ganze Oldendal in eine ganz eigentümliche Stimmung: wir werden es morgen versuchen, wir starten die Tour zum Kattanakken!
Das grüe war unsere Bootstour, die andere Strecke ist der Weg ins Gytridal.
Da muss ich wohl nochmals über das GPS sehen, wir sind garantiert auch wieder nach unten gegangen .... ;-)!

zum 9. Tag: die Lodalskåpa
zum 11. Tag: der Kattanakken

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