Tag 2: Rubjerg Knude Fyr
 
Es war ein windiger Tag, aber wir fühlten uns wie immer hier einfach nur wohl.

Wir wollten Fisch am Strand kaufen, aber heute war kein Händler zu finden - also fuhren wir nach Løkken und dort zum Kai.

Es gab dunkle Wolken über dem Strand ... und jede Menge Sturm, der den Sand am Strand entlang trieb. Das ist vielleicht ein ganz typisches Bild für Dänemark ... und man kann es trotzdem oder gerade deswegen lieben:-)!
Das Meer war aufgepeitscht und schaumig, vielleicht war es keine gute Idee, bei diesem Wetter hier zu stehen ... und es dauerte nicht lange, da gingen die Wellen nicht nur über den Kai ... auch über uns ...
Es war verdammt kaltes Wasser und wir beeilten uns, ins Auto zurückzukommen.
Wir fuhren in unser Häuschen zurück, zogen uns trockene Sachen an ... und versuchten, bis zu Rubjerg Knude Fyr zu laufen.
Wie üblich ... war unser Plan, oben an der Steilküste bis zum Turm zu laufen, dann an der Küste bis zu unserem Haus zurück.
Oben an der Küste steht die Maarup Kirke, ganz nahe am Küstenstreifen. Besucht die Kirche, Solange sie noch steht: ich denke, man hat die Kirche irgendwie bereits aufgegeben und es ist nur noch eine Frage des Sturms und des Sandes, bis es sie nicht mehr gibt.
Unser Weg führte uns weiter durch die Dünen, in denen man wunderbar Schutz vor dem Wind finden konnte: einfach hinlegen und sich von den wenigen Sonnenstrahlen wärmen lassen, das ist genial.
Wir kletterten die große Düne hoch: da stand der Turm.
Natürlich krabbelten wir den schmalen Gang durch das Vorgebäude durch, um in den Turm zu gelangen: ganz viel, ganz feiner Flugsand befindet sich im Inneren. Das Holz der Treppe war feucht, es ist wie ein langsames Verabschieden.
Das ist der Blick von Süden aus.
Weiter im Süden ... geht ein Pfad nach unten, zum Strand. Sehr gerne laufen wir im Winter so eine Runde: eine Richtung am Strand, die andere Richtung oben an der Steilküste.
Am Strand empfehlen sich aber Gummistiefel, und selbst die reichen oft nicht ... wenn sich da Engpässe am Strand auftun.
Und so geschieht es wohl jedes Jahr, dass wir die geplante Route nicht schaffen - ok, die Steilküsten sind gefroren, man schafft das, was im Sommer unmöglich erscheint: man kommt die Steilküste nach oben.
Ja, es kann sein, dass man ein wenig sandig wird beim Spaziergang;-). Meist nicht nur das, wir hatten auch nasse Füsse. Und Hosen. Aber am abendlichen Kamin wurde alles wieder trocken ... :-)
Insgesamt liefen wir gut 7,9km, sagte die Navigation, und wir waren gut 3 Stunden unterwegs.
Allzuviele Höhenmeter machten wir dabei nicht - die Düne bei Rubjerg Knude ist 100m hoch.

zum 1. Tag: Ankunft in Lønstrup
zum 3. Tag: Hirtshals und Tornby

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