Tag 4: Rubjerg Knude Fyr
 
Die Nacht war eisig kalt, die Luftfeuchtigkeit war hoch: am Morgen war alles bizarr eingefroren. Wir planten einen Spaziergang entlang der Dünen bis zum Rubjerg Knude Fyr, das ist von Nørre Lynbgy aus kein Problem, eher ein schöne Wanderung.
Das war unser gemietetes Häuschen: im Winter sind die Mietpreise ok, im Sommer ist es einfach Wucher. Vielleicht braucht man aber im warmen dänischen Sommer gar keine Sauna ... wenns draußen mehr als 30°C sind, sollte man sich da in der (geheizten) Sauna noch wohl fühlen?
Recht schnell ließen wir das kleine Dorf Nørre Lyngby hinter uns, wir liefen auf die Steilküste zu und in Richtung Rubjerg Knude.
Der Schnee hier war total verweht und bei jedem Schritt ging es gut auch ½ m nach unten: die Wolken hingen tief, es war eben winterlich.
Und die Küstenbepflanzung war mit dicken Eiskristallen übersäht: sieht das nicht gut aus?
Wir stampften weiter durch den luftigen Schnee, auch wenn es teilweise unendlich anstrengend war - wir waren auf dem Weg zum Fyr, zum Leuchtturm.
Noch weit entfernt konnten wir aber schon die Leuchtturmspitze sehen - der Weg war bald geschafft. Irgendwann nach dem Turm wollten wir zum Strand nach unten klettern und dort zurück nach Nørre Lyngby laufen.
Nur im Winter kann man hier sorgenfrei zum Strand nach unten gehen, eben direkt der Steilksüte entlang: der Sand ist gefroren, es rutscht nichts nach, es bricht nichts weg. Im Sommer würde man wahrscheinlich einen Teil des Küstenschutzes mit zerstören ...
Wir hätten sogar mit dem Schlitten hier runter fahren können ...
... und standen kurz danach auf dem verschneiten und vereisten Strand.
Der Strand sieht im Winter komisch aus: die Wolken waren so tief und dicht, hier scheint die Welt kein Ende zu haben ...
Wir liefen wieder in Richtung Nørre Lyngby und genossen die winterliche Meeresstimmung ... es war kalt, aber ruhig ... und ganz friedlich. Ich finde, man kann hier wunderbar laufen, entspannen und abschalten. Ich mag diesen Teil Dänemarks, gerade im Winter.
Hier war Torsten total erstaunt: Dänemark hat auch Gletscher ... gesehen am Strand kurz vor Nørre Lyngby, also, nennen wir ihn einfach "Grønnerendebreen" :-).

Grønne Rende ist ein Strandabschnitt zwischen Rubjerg Knude und Nørre Lygnby.
Kurz vor der Autozufahrt zum Strand gingen wir die Treppe wieder nach oben, bis ganz vor zur Zufahrt wollten wir dann doch nicht mehr laufen ... wir waren vom Wind durchgeweht und ..... knülle. Manno, die Sauna wird gut tun:-).
Also ging es auf direktem Weg zum Häuschen zurück, das Auto konnte heute stehen bleiben: auch das ist das Gute am Gebiet Harrerenden, Lønstrup und Nørre Lygnby - es gibt viele verschiedene Wege, die man laufen kann, es wird nicht langweilig.
8,7km lang war unsere Tour heute.

zum 3. Tag: Hirtshals und Tornby Klit Plantage
zum 5. Tag: Skallerup Klit

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