Tag 5: Tornby Strand und Rubjerg
 
Mitten in der Nacht kamen wir an: unser Zelt bauten wir mit Taschenlampen auf, unser Auto mußte sogar außerhalb des Zeltplatzes stehen bleiben: trotzdem verlief alles problemlos und heute kamen wir zeitig los und fuhren wieder nach Hirtshals, zu dem Ort, wo wir gerade eben aus Norwegen einliefen.
Genau mit diesem Schiff kamen wir aus Norwegen zurück - mit dem Christian IV.
Wir kauften frischen Fisch in Hirtshals ein und fuhren nach Tornby Strand, um da die Welt auf dem Kopf zu stellen ...
Dänemark hatte uns wieder: ein wunderschöner, ruhiger Strand nur für uns alleine!
Am Nachmittag gab es dicke Wolken über dem Zeltplatz - noch trieb der Wind die Wolken schnell weg, aber uns war klar ... auch hier in Dänemark würde uns das Regenwetter recht schnell einholen ...
Aber heute würde es nicht mehr regnen - und so fuhren wir nach Nørre Lyngby an den Strand.

Normalerweise kann man von hier aus bis Løkken durchfahren, aber bei den Bunkern kurz vor Løkken kamen wir mit unserem Auto nicht weiter, wir fuhren zurück.
Und fuhren weiter Richtung Rubjerg Knude, aber von der Wasserseite aus.
Irgendwo hier ist der Turm ... wenn man denn die Steilküste hochkrabbeln möge ...
Wir fuhren nach Nørre Lyngby zurück und schauten uns von der Strandauffahrt aus um.
Das ist der Blick in Richtung Løkken.
Bei dem sonnigen Wetter fuhren wir auch nach Rubjerg Knude Fyr und kletterten auf den Sandhügel.
Und wir entdeckten dort etwas metallisches im Sand ...
... und mußten das natürlich sofort freibuddeln. Irgendwie erinnerten wir uns an unsere ersten Besuche hier, im Jahr 1994. War damals hier nicht ein Seil gespannt? Auf alle Fälle gab es damals schon Sandfluggefahr:-)!
Und die Auswirkungen des Sandfluges ... erlebt man hier hautnah. Hier bin ich im Leuchtturm, der nicht mehr betreten werden sollte - die Treppe, unten im Bild am Handlauf zu sehen, ist feucht und wahrscheinlich bald verrottet.
Trotzdem ist der Blick von oben immer wieder bizarr: hier schau ich gen Süden, nach Nørre Lyngby.
Und das sieht man vom Turm aus, wenn man Richtung Norden schaut - nach Lønstrup.
Und das hier ist Richtung Westen ... Richtung Meer:-)!
Doch, ich stehe wirklich oben auf der Plattform rund um der ehemaligen Lichtquelle.
An dieser Stelle bewegte sich der Berg im letzten Jahr laut GPS 5 Meter ins Landesinnere - südlich vom Fyr sogar um 14 Meter - immer gemessen am höchsten Punkt der Wanderdüne.
Und der Sand flutet auch das Innere des Turms: wie lange werde ich wohl noch nach oben kommen?
Im Moment ist der einzigste Weg durch diese Tür, dann entlang des ehemaligen Gangs von der Eingangstür kriechen. Nix bei Platzangst ...
Der Turm aus der Ferne ... sieht der Turm nicht bezaubernd aus?
Hier stehe ich ganz nahe meines nördlichen "Meßpunktes".
Dann fuhren wir zur Maarup Kirke, von hier aus kann man einen schönen Spaziergang zum Fyr machen ... einfach an der Küstenlinie entlang.
Hier stehe ich direkt vor dem Anker der Fregatte Crescent, die hier in der Nähe untergegangen ist - der Anker steht vor der Maarup Kirke.
Nicht mehr lange wird man die Kirche besuchen können, auch hier nagt das Meer sichtbar an der Küste.
Sonnenuntergang am Meer ... da spiegelt sich die Sonne sogar in der Motorhaube des Autos wieder:-).
Abends saßen wir dann in der Küche des Zeltplatzes und ... genossen einfach den Urlaub!


zum 17. Tag in Norwegen: vom Tonstad (Sirdal) bis Kristiansand
zum 4. Tag in Dänemark: Hirtshals und nach Norwegen
zum 6. Tag in Dänemark: Tornby Strand

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