Tag 17: vom Jostedalsbreen nach Røldal
 
Der Tag startete mit Wolken, wir bauten unser Zelt ab und mußten die geliebte Fylke Sogn og Fjordane verlassen.
Gleich hinter dem Zeltplatz floß der Fluß Jostedøla bergab - wir erinnern uns an unsere Raftingtour hier:-).
Und wir sahen bei der Abreise auch ein Boot auf dem Gletscherfluß fahren.
Über dem Fluß lagen dichte Wolken und Dunst: das schmale Tal Jostedalen wirkte hier fast schon gespenstisch.
Ein Muss für uns: wir hielten am Sogn Folkemuseum. Hier arbeitete unsere uns ans Herz gewachsene Norwegisch-Lehrerin Susann einige Zeit und klammheimlich beneiden wir sie um diese Erfahrung.
Kaupanger hat auch eine Stabkirche.
Wir stehen in Kvanndal und warten auf die Fährverbindung nach Utne.
Ab Utne fuhren wir auf die Hardangervidda zu: wir fahren auf der breiteren 550, gegenüber sieht man Ullensvang, das an der deutlich mehr befahrenen 13 liegt.
Und klar fuhren wir wieder bei Røldal über die Hochebene - das ist wohl meine favorisierte grüne Straße Norwegens. Am heutigen verregneten Tag ist es nur ein begrenztes Erlebnis, trotzdem genoss ich die Fahrt über die Berge.
Trotz des Regens und der warmen Tage liegt hier oben immer noch Schnee. Ich mag den Weg, ganz nah am Fels drückt sich der schmale Weg.
Als wir unsere diesjährige Tour starteten, übernachteten wir hier zum ersten Mal außerhalb eines Campingplatzes: aber am heutigen, wolkenverhangenen Tag sah hier alles anders aus. Wir fuhren also nach Røldal weiter, um unten auf dem Campingplatz zu schlafen.
Hatten wir uns nicht vor gut 2 Wochen hier gesonnt, waren wir in diesem See nicht schon baden? Und wo ist das ganze Eis und der viele Schnee hin ... ???
Wir checkten am Røldal Turistsenter-Campingplatz ein: die Katze des Campingplatzes hatte wohl Streicheleinheiten dringend notwendig.
Nein, gemütlich war es heute wirklich nicht, aber wir konnten ja unser Zelt gut heizen: nur gut, dass wir uns genau auf solches Wetter vorbereitet hatten.
Es war ein Reisetag, wir machten einen großen Sprung vom Josten bis nach Røldal - viel mehr geht an einem Tag kaum noch.
Wir fuhren 334km in 8 Stunden, klingt nicht viel, aber in Norwegen ist das eine weite Strecke.

zum 16. Tag: Tor und Odin am Austerdalsbreen
zum 18. Tag: von Røldal nach Kristiansand

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