Tag 5: zum Skålatårnet
 
Und so starteten wir heute zeitig: unser Ziel lag hoch hinaus und das Wetter war ... eher so naja.

Soviel Wasser, wie hier auf dem Campingplatz steht, kann nur bedeuten, es kann kein neues Wasser mehr hinzu kommen ... dachten wir. Und so fuhren wir ins das Nachbartal Lodal.
Unser Auto wurde auf einem Parkplatz 20 Meter über Meeresspiegel abgeparkt, wir starteten den unendlich langen und steilen Weg. Und ... es regnete wieder mal. Ok, so ist es wenigstens nicht so warm ... dachten wir uns. Aber in der regendichten Kleidung schwitzt man ein ganzes Stückchen mehr als mit nur T-Shirt ...
Nach einigen hundert Höhenmetern verliessen wir den breiteren Weg und kamen auf einen Wanderpfad entlang eines Baches.
Der Pfad führte bis zu einer Brücke: für uns war es langsam egal, ob da eine Brücke war oder ob wir direkt durch den Bach durchliefen: wir waren klitsche nass. Mittlerweile lief genauso viel Wasser aus dem Ärmeln ... wie von der Jacke.

Nein, das machte keinen Spaß mehr und wir mußten einsehen ... heute wird das nix mehr. Bei diesem Stein fassten wir den Entschluß: Abbruch. Aber nur für heute:-).
Und so ging es den schmalen Pfad wieder in Richtung Tal.
Wir wußten, hier gibt es eine almähnliche Hütte und so nutzten wir die verbliebene Zeit, die Hütte zu suchen: Tjugensetra, wir hatten die Alm gefunden.
Von hier aus hatten man einen genialen Blick ins Tal und auf die Berge gegenüber ... naja, wenn der Regen nicht gewesen wäre.
Von der Alm aus konnte man bis Loen am Nordfjord schauen.
Und das ist Tjugensetra: es sah bewohnt aus, aber wir trafen niemanden.
Das anstrengendste Wegstück ist aus unserer Sicht das untere Stück: grober Kies auf langweiligem und steilem Weg.
Alle Gipfel rund um das Tal waren wolkenverhangen und keine Besserung in Sicht: wir waren ein bissel traurig.
Die intensiven Farben des Oldevatnet-Wassers glätteten die Stimmung: wir beschlossen, am nächsten Tag nach Stryn zu fahren, ganz einfach nur angucken und einkaufen.
Trotzdem ließen uns die wenigen Momente mit Sicht auf die Gletscher und Berge nicht los: manno, wir mußten es doch dieses Jahr irgendwie schaffen, wenigstens einige Gipfel zu erreichen! Die Idee, die Lodalskåpa zu besteigen, hatten wir für dieses Jahr eh schon aufgegeben.
Und so saßen wir abends noch vor unserem Zelt und schauten dem Wolkenspiel zu: mehr als 200m hoch schwebten die Wolken wohl nicht über uns.
Das Wetter war wieder mal eher daneben, aber der Turm lockte. Leider mußten wir unterwegs wegen totaler Durchnässung abbrechen.
Bei 28 Metern starteten wir, bei 686 Höhenmetern brachen wir heute ab. Wir sind dabei 7km in 4¼ Stunden gelaufen - es war sicher nicht der letzte Versuch;-).




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