Tag 11: Skagen und Grenen
 
Einen Tag sollte es auch wieder an die Nordspitze Dänemarks gehen, nach Grenen, etwas nördlich von Skagen.

Die Natur sieht hier ganz anders aus, kleine Seen und Hügel wechseln sich ab. An der Ostküste lagert sich der Flugsand ab, der bei Rubjerg Knude und an der ganzen Westküste abgetragen wird.
Auf der Strecke nach Grenen findet man an der Råbjerg Mile vorbei.
Wahrscheinlich findet man hier allen Sand der Welt, der jemals aufgewühlt wurde.
Hier sind unendliche Weiten ... von nur Sand zu sehen.
Und in ein paar Jahren ...
... ist vielleicht hier die höchste Spitze von Dänemark zu finden:-).
Auf alle Fälle eignen sich die Berge prima zum Runterkullern. Oder eventuell runterschwimmen als Alternative:-).
Wir besuchten den Hafen Skagens und dort Ydermolen: ganz vorne in Richtung Meer, also nahe bei diesem Turm, lag ein Cache. Aber irgendwie ... fanden wir den Cache nicht.
Also ging es zurück zum Hafen und dann an die Nordspitze nach Grenen.
Es scheint jedesmal, als wenn der Weg bis zur Spitze ... etwas ... länger wird. Aber das GPS sagt etwas anderes dazu. In 700 Jahren soll hier der Weg nach Schweden per Landbrücke möglich sein.
Ein Blick zurück zum Leuchtturm. Doch, ein Stückchen muß man schon laufen. Normalerweise erwartet man Schnee, Sturm und Kälte um diese Jahreszeit. Dieses Mal war es eigentlich ganz angenehm.
Ich stehe an dem scheinbar nördlichsten Punkt bei Grenen - das GPS zeigt, man steht eher östlich.
Von hier kann man bis zur letzten Spitze Dänemarks blicken: man sieht Natur pur, und die sieht man hier in Jütland eigentlich in jeder Richtung:-).
Hier stehe ich an der Windrose bei Grenen, kurz vor der nördlichsten Spitze. Dreht ma sich gen dem Landesinneren ...
... sieht man das graue Feuer von Grenen "det grå Fyr". Gegen ein kleines Entgeld kann man den Leuchtturm besuchen und von oben die Fernsicht geniessen.
Am Rand von Skagen in Richtung Grenen findet man dieses alte Wippfeuer.
Von hier aus kann man den Leuchturm in Grenen abends wunderbar beobachten. "Det Grå Fyr" sendet alle 4 Sekunden einen Blitz aus.
Auf dem Heimweg waren wir noch cachen: niemals hätten wir gedacht, diesen Cache bei Dunkelheit finden zu können: aber wir hatten einen Sürsinn für Egon Olsens's Cache und konnten ... nicht ganz nach Egons Art den nicht ganz Egon-typischen "Franz Jäger Berlin" knacken:-).

Die Mützen sind übrigens aus Norwegen:-)!

Wir waren stolz und fuhren wieder in Richtung unseres angenehmen Winterhauses ...

... wo wir wie wohl jeden Abend unseren Whirlpool nutzten und danach den Kamin feuerten: da möchte man sich nur zu gerne daran gewöhnen ...


zum 10. Tag: Saltum bis Rødhus
zum 12. Tag: am Strand bis Nørre Lyngby

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Letzte Änderung: 29. April 2012, 13:12:53.