Tag 11: Kjenndalsbreen und Jostedalsbreen von oben
 
An diesem Tag war nur Jet A1-Feeling angesagt: eigentlich beobachteten wir den Hubschrauber schon seit Tagen, aber es war unklar, wie es funktionierte: wir waren ja auf den Weg zum Top des Kattanakken, er schwirrte ständig um uns rum: er landete im Oldendal. Den guten Tipp gab uns unser Vermieter auf unserem Zeltplatz Gryta: fragt doch mal in Oldendalen in der Touristinfo nach ... die schickten uns zum Hotel "Alexandra" in Loen. Es ging alles ziemlich problemlos - der Hubschrauber würde nachmittags fliegen, wir schrieben uns auf 16.30 Uhr ein und hatten so noch einige Stunden Zeit.

So fuhren wir ins Lodalen, unser Ziel war der Kjenndalsbreen.
Das Wetter war spitze und schon von weitem konnte man die blaue Färbung des Eises sehen.
Aus dem Gletscher schoß ein Fluß, der den Gletscher unterhölt hatte.
Aber Warnschilder standen überall - und wenn die Norweger Warnschilder hinstellen, sollte man die beachten. Wir kletterten also nicht bis zum Eis, wir schauten uns den Gletscher aus einigen Metern Entfernung an. Die Schlucht ist ziemlich steil hier und man kann sich gut vorstellen, dass ab und an ein Steinschlag niedergeht.
So verging die Zeit schnell und wir fuhren zurück nach Loen. Und da stand der Hubschrauber dann wirklich schon ...
Wir flogen mit einem Eurocopter EC120B Colibri, den wir uns von der norwegischen Firma Helikopter Utleie AS ausliehen, natürlich mit Pilot;-).
Wir erhielten auch einen Flugschein ...
... und nahmen im Colibri Platz: aber viel Zeit zum Nachdenken blieb nicht, es ging sofort leicht vibrierend in die Luft.
Der Pilot nahm die Route in das Lodalen in Richtung Kjenndalsbreen und Jostedalsbreen.
Ist schon komisch, wenn man in dieser kleinen Biene über die Berge schwebt ...
... und bald kamen wir zu den Eismassen des Jostedalsbreen.
Vielleicht konnte man sogar die Lodalskåpa ausmachen?
Egal, es war ein fantastischer Flug über die Gipfel und über die Hochseen, zumal wir ja am Vortag genau in diesen Regionen umher geklettert sind.
Und schon wieder ging es durch das Lodalen zurück zum Ausgangspunkt.
Hier sieht man schon wieder Loen.
Der Hubschrauber drehte ein und flog den Landeplatz vom Fjord aus an.
Zur Kommunikation und als Lärmschutz hatten wir Kopfhörer auf ...
Und da war auch schon wieder das Hotel Alexandra und unser Flug war fast schon zu Ende.
Hat es gefallen? Das Bild sagt alles;-).
Auf unserem Flug erreichten wir eine maximale Flughöhe von 2094m, wir waren insgesamt 27Minuten im Hubschrauber unterwegs und flogen dabei eine Strecke von 41,3km.
Der Hubschrauber erreichte eine maximale Geschwindigkeit von 254,5km/h und flog im Schnitt über den gesamten Flug 93,5km/h - ich war überrascht.

Aber der Flug bedeutete auch Abschied nehmen vom Oldental - zumindest für diesen Urlaub. Unterwegs sahen wir den Hubschrauber nochmals, der da auf der Strecke nach Aurland irgendwo seine Bleibe hatte.


zum 10. Tag: auf dem Kattanakken
zum 12. Tag: vom Aurdalsfjellet nach Voss
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