Winterurlaub 2004 in Lønstrup, DK
 
Ja, das ist nicht Lønstrup: das ist an der E45, die verlängerte A7 in Dänemark. Ein eher kleiner Rastplatz, aber mit Spielplatz und einem Bällebad für die Kinder. Das Essen ist spitze, die Bedienung immer sau nett. Ich kann es nur empfehlen: Blankhøj nach der Abfahrt 48 gen Nord, Pedersminde Richtung Süd: nach Abfahrt 47.
Der Bulbjerg ist ein Kreidefelsen in der Nähe Fjerritslev. Ist Nistplatz vieler Vögel und der Strand dort ist mit vielen Steinen übersäht. Bei ruhiger See kann man am Strand um den Fels laufen.
Der Leuchtturm in Hirtshals ist noch jetzt in Betrieb, man kann ihn trotzdem besuchen. Es sind wohl 137 Stufen bis nach oben.
Klaro schaut der Elektriker auch mal nach dem Glühobst;-).
Interessant: wenig Leistung, trotzdem extrem weite Sichtbarkeit: die Bündelung machts möglich.
Das ist ein Teil des Nordseemuseums in Hirtshals - der Teil, der am 16. Dezember 2003 durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber ein Teil des Museums ist erhalten, man kann es auch jetzt besichtigen - es lohnt sich. Ich bin mir sicher, dass auch der beschädigte Teil wieder hergerichtet wird.
Nicht weit südlich von Lønstrup findet man diese Kirche: die Maarup Kirke. Der Anker vor der Kirche stammt von einer englische Fregatte, die hier untergegangen ist - viele der Seeleute sind auf dem Friedhof der Kirche beerdigt. Im Innern der Kirche war ich noch nie; aber beim nächsten Dänemark-Besuch klappts bestimmt;-)! Den Schlüssel zur Kirche bekommt man im lokalen Infobüro in Lønstrup.
Leider wird die Kirche bald dem Meer zum Opfer fallen, das immer mehr an der Steilküste nascht. Also, wer Interesse hat, der muß sich beeilen: von der Kirche aus kann man bis zu Rubjerg Knude laufen oder bis zum Hafen von Lønstrup. Oder weiter;-). Windgeschützt am oberen Rand der Steilküste oder direkt am Meer - die Entscheidung wird meist durch den "Wasserstand" der Nordsee getroffen.
Das Ergebnis weniger Jahre Arbeit des Meeres ... kann man hier sehen: auf dieser Straße bin ich noch vor wenigen Jahren mit dem Auto lang gefahren.
Und das Haus, was ich auch jahrelang beobachtete, ist dem Meer zum Opfer geworden: es ist abgerissen. Macht nix, bald ist das Nachbarhaus dran;-).
Das ist die Glocke auf dem Friedhof in Nørre Lyngby. Den Turm kann man gut vom Hotel (links im Hintergrund) aus sehen, in dem ich bei meinem ersten Dänemarkurlaub übernachtete.
Hier stand bis zum Sommer 2003 noch ein Haus. Das Meer hat es sich endgültig geholt. Sicher, es war in den letzten Tagen nicht mehr in top Zustand. Dafür aber mit ... richtigem und unbehinderten Meeresblick!
Der Hafen: fotografiert vom Salzcenter in Mariager. Im Salzcenter erfährt man historisches über Dänemarks Salzgewinnung. Es gibt dort auch ein Bad mit 30% Salzgehalt - wie im toten Meer. Gut, wenn man Zeitung lesen will .. man geht garantiert nicht unter!
Der Ausflug nach Mariager führte mich auch nach Gjerlev, einen eher unbedeutenden Ort. Aber ... dort findet man .. nach einiger Suche .. das PUK Studio von Dänemark. Wer mit den PUK Studio nix anzufangen weiß ... der schaue mal z.B. in die "violator"-CD von Depeche Mode rein;-).
Eigentlich war ich ein bissel erschrocken: ich hatte mir einen größeren Bauernhof vorgestellt. Irgendwas großes halt: steht man davor, sind es nur einige kleine Häuser. Trotzdem kam gleich einer aus dem Haus rausgeflitzt, als ich einparkte. Vielleicht habe ich ja doch ne schiefe Nase ... irgendwie mochte der mich nicht, ich sollte gleich wieder fahren. Und ja nix fotografieren. Hab mich dann ... fast dran gehalten;-).
Die Einfahrt zu den PUK Studio ist gut versteckt, ich hatte aber mal im Internet irgendwo ein Bild gesehen, wie die Straße dort aussieht: Ein kleines Schild am Rande zeigt auf einen Feldweg. Ich habe sicher mehr als eine Stunde gesucht, eh ich es fand. Dann einfach gradeaus, auch wenn man denkt, hier sollte man lieber mit einem Traktor langfahren.
Aber alles egal, hier entstand die zweifelsohne beste Musik der Welt;-)!
Auch bei Rubjerg Knude Fyr mußte ich vorbeifahren. Ein Winterbild hatte ich noch nie. Als ich hochstampfte, war noch alles neblig und kein Schnee zu sehen. Oben wechselte dann das Wetter, es kam Wind auf und es wurde ungemütlich. Ich war auch der Einzigste da oben, aber das brauch ich wohl nicht zu sagen;-).
Und trotzdem ist der Eindruck wieder mal umwerfend. Wenn man überlegt, dass die Feuerhöhe des Leuchtturms 90 Meter beträgt, staunt man umso mehr über die vom Wind angetragenen Sandmassen.
Bei Sonne und Windstille kann ja jeder hochgehen;-). Aber dann ist es auch am schönsten.
Bei Sonnenuntergang sieht es dann so aus.
Leider ist die Wanderdüne auch in diesem Jahr wieder einiges ins Landesinnere geweht worden. Es wird nicht mehr lange dauern, da wird man den Turm wieder besichtigen können .. Eingang von oben;-). Aber trotzdem stellt sich die Frage, wann die Düne den Turm auf Meeresseite wieder freigeben wird, und ob sich dann das Wasser den Turm holt .. ich werde es beobachten.
Skagen im Winter ist noch windiger als im Sommer, denkt man. Das muß nicht unbedingt wahr sein: wenn ich so die letzten Jahre rückblicke, hatte ich meist keinen Wind im Winter. Wer Dänemark kennt, der wird sich das kaum vorstellen können.
Gefunden: Muschel mit lebenden Gast. Meine Versuche, den rauszulocken, schlugen fehl. Der hat auch immer so gezwackt;-). So hab ich ihn ins rettende Meer zurück befördert.
Das war wieder ne Strandfahrt: der Tacho ging runter, der Drehzahlmesser hoch. Und Torstens Gesicht verkrampfte sich;-). Aber nix passiert, mein Auto ist nicht stecken geblieben. Viel gefehlt hat sicher nicht mehr, bin gut 10cm eingesunken.
Falls man in so einem Moment vom Gas geht oder groß rumlenkt, dürfte es das gewesen sein. Alleine kommt man nur mit großen Anstrengungen wieder raus, Schaufel und Wagenheber sind ein Muß. Oder der nächste Traktor als Zugmittel, aber den Fahrer sollte man gut instruiren. Der auf dem Bild ... der hat halt richtig Gas gegeben, dann gab es einen Ruck, das Stahlseil spannte sich schlagartig ...
Neben vielen Gleitschirmfliegern sieht man am Strand solche grüne Schilder umher stehen. Die Nummer darauf sollte man sich merken: wenn man Hilfe braucht (112 per Handy), kann man die Nummer angeben, damit ist der Strandabschnitt markiert und die Helfenden finden den nach Hilfe rufenden schneller.
Falls der Tag aber ohne Katastrophen abläuft ... sollte man einfach die Natur geniesen.
Oder in den Steilküsten umher klettern. Nicht hoch und runter, das sehen die Dänen gar nicht gerne, weil man dadurch die Dünensicherung zerstört. An der Steilküste gibt es meist einen Weg, der etwas windgeschützt trotzdem eine wunderbare Aussicht hergibt. Sogar im Winter kann man sich dort in den Sand legen und sich einfach von der Sonne braten lassen.
Im Svinkløv-Gebiet (nahe Slettestrand) findet man eine Mühle, die statt mit Stroh mit Flechten gedeckt wurde. Das ganze Gebiet ist für Spaziergänge sehr geeignet.

Und? Wie gehts weiter? Wieder im Sommer nach Dänemark?
Hmm, ich werde drüber nachdenken. Die Maarup Kirke von innen sehen, steht noch auf dem Programm;-). Ich bin ehrlich, dieses Mal haben wir die Aufforderung unseres Ferienanbieters aufgenommen und haben uns schon mal nach einem schönen Häuschen umgesehen. Also, die Chancen stehen gut:-)!

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