Tag 17: von Odda nach Kristiansand
 
Bereits am Morgen hatten wir prima Sonnenschein, als wir unser Zelt einpackten: heute wollten wir bis Kristiansand kommen.
Das ist der Buarbreen nahe Odda, dafür war aber heute keine Zeit, die Strecke bis Kristiansand ist von hier aus eine Tagestour.
In Odda machten wir Halt und kauften ein: und was sahen wir da im Regal? Hey, Fårikål! Das war ein Thema bei unserem Norwegischkurs - Får-i-kål ist Lamm-im-Kohl (hier mit Kartoffeln). Das ganze gab es dann abends im Zelt - und es war ok. Auf alle Fälle viiiiel angenehmer als Rømmegrøt;-).
Kurz nach Odda kommt man dann am Låtefossen vorbei - das ist der von Postkarten bekannte doppelarmige Wasserfall. Vorsicht auf dieser Straße, hier habe ich schon einen ziemlich heftigen Crash gesehen.
Kurz vor Røldal ... konnte ich nicht anders, ich mußte wieder mal auf die grüne Straße abbiegen. Man kann dort auch durch einen Tunnel direkt durchfahren, aber gerade bei so einem Wetter wäre das verwerflich, dafür ist diese Strecke einfach zu schön.
Allein ist man auf der Straße nie: man biege beim Seljestadjuvet ab, die Serpentienen hoch. Dann über die Hochebene am Elversvatnet vorbei, auf der anderen Seite kommt man am Røldal Skicenter wieder auf die E134.
Vielleicht sollte man hier oben mal das Zelt aufschlagen: es ist eine fantastische Gegend, ich werde darüber nachdenken;-).
Bei Svandalsflona zwischen Haukeliseter und Røldal stoppten wir für einen kleinen Ausflug zu einem Aussichtspunkt: man könne von dort auf dem See Votna schauen. Also krabbelten wir den steilen Berg hoch.
Oben dann ... fanden wir nicht nur einen Cache, dort waren viele Seen, viele Blumen und trotzdem Schnee: es war faszinierend, nur wenige Meter neben der Straße so eine Landschaft ... das ist Norwegen, deshalb liebe ich dieses Land: die Landschaft ist in kurzen Räumen so vielfältig!
Ist das nicht ein genialer Ausblick!?
Abends kamen wir endlich am Campingplatz Hamresanden in Kristiansand an: etwas schwer zu finden, da ein anderer - etwas überladener und enger Platz kurz davor liegt. Einfach die Straße weiterfahren ... dann findet ihr diesen Strand!
Wir saßen noch lange am Strand des Ålefjærfjorden und waren dort mehrfach baden: den Grund des Fjordes konnte man nicht sehen, trotz des klaren Wassers: entweder war es total tief oder aber ... es waren viele schwarze Steine im Wasser. Trotz der Massen, die hier auf dem Zeltplatz waren ... ist es sehr angenehm gewesen: ja, es ist nicht vergleichbar mit den Plätzen weiter im Norden - da ist man einsamer.
Ein kleiner Ausflug auf der Strecke: wir kletterten zu einem wunderschönem Aussichtspunkt.
Bei 1060m Höhe startete unser Ausflug: bei 1272 Höhenmetern machten wir Schluß: es waren nur 2km, die wir wanderten, wir brauchten 1¼ Stunde für die Tour ... die wir absolut genossen.




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